Iot GPS Tracker – das Internet der Dinge in deinem Fahrrad

Die Vernetzung von E-Bikes und Smartphones in Verbindung mit GPS-Tracking eröffnet faszinierende Möglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen. Das beginnt bei smartem Diebstahlschutz und reicht über Routen-Tracking bis hin zu digitalem Management von E-Bike-Flotten. Aber wie funktionieren IoT-GPS-Tracker für E-Bikes, für welche Anwendungen sind sie geeignet und worauf solltest du bei der Auswahl achten? Wir nehmen das Thema vernetztes Fahrrad für Dich unter die Lupe!

Iot GPS Tracker – das Internet der Dinge in deinem Fahrrad

Das Internet der Dinge (IoT) ist allgegenwärtig. Auch Fahrräder beziehungsweise E-Bikes lassen sich über das Internet mit anderen Gegenständen verbinden, um Informationen auszutauschen. Neben Fahrradcomputern stechen in diesem Zusammenhang besonders GPS-Tracker hervor. Sie ermöglichen es im Zusammenspiel mit Satelliten und modernen Apps oder Plattformen den Standort von Bikes in Echtzeit zu verfolgen. Das revolutioniert insbesondere den E-Bike-Diebstahlschutz sowie das Flottenmanagement gleichermaßen.

Wie funktionieren GPS Tracker am E-Bike?

GPS ist nichts Neues. Entwickelt wurde die Technologie bereits Ende der 50er-Jahre für militärische Zwecke. In vollem Umfang für die zivile Nutzung freigegeben wurde sie aber erst im Jahr 2000. Seitdem und mit dem Siegeszug des Internet der Dinge haben GPS-Navigations- und Tracking-Systeme stetig an Bedeutung gewonnen.

Heute sind sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Das beste Beispiel dafür sind Navigationssysteme beziehungsweise Online-Kartendienste, angefangen bei Google Maps. Sie haben den dicken Straßenatlas, der früher in jedem Handschuhfach lag, genauso überflüssig gemacht wie die Faltkarten für Städtereisen oder Radtouren. Ein GPS-Tracker hat derlei Funktionen längst überholt.

Die Funktionsweise von GPS-Trackern im Überblick

  1. Mittels Satelliten6 wird die Position deines Bikes ermittelt: Wirkliches GPS-Tracking funktioniert auf Basis der NAVSTAR GPS-Satelliten. Der genaue Standort eines bewegten Objekts wird von mindestens drei dieser GPS-Satelliten erfasst.
  2. Die Information wird über einen modernen Funkstandard an einen Server weitergeleitet: Die Satelliten strahlen mittels codierter Radiosignale ihre Position und Uhrzeit aus. Ein GPS Tracker2 berechnet anhand dieser Informationen die eigene Position und gibt sie über Funk3 an ein Server4 weiter.
  3. Der Server speichert die erhaltenen Daten zwischen und sendet sie an eine App auf deinem Telefon5.
  4. Voilá. Jetzt weißt du genau, wo sich dein E-Bike (oder ein anderes Objekt)1 in diesem Moment befindet.
Grafische Darstellung: So funktioniert GPS-Tracking

NB-IoT, LTE-M, LoRa & Co.: IoT Kommunikation mittels Funknetz-Technologien

Um die Daten zum Standort deines E-Bikes vom GPS-Tracker auf deine App zu senden, kommen sogenannte WWAN-Standards zur Anwendung (WWAN steht für „Wireless Wide Area Network“). Dabei handelt es sich um Übertragungstechnologien, die speziell auf IoT-Anwendungen ausgelegt sind und eine große Reichweite mit einem niedrigen Energiebedarf kombinieren.

LPWAN wie LTE-M sind Netzwerke, die für einen niedrigen Energieverbrauch und eine hohe Netzwerkabdeckung gedacht sind

Sie stehen im Gegensatz zu Technologien wie WLAN, Bluetooth oder EnOcean, die sich hervorragend im Smart Home einsetzen lassen, aber teilweise schon bei Entfernungen von 30 Metern oder weniger an Grenzen stoßen. Narrowband-IoT, LTE-M, SigFox und LoRa gehören zu den LPWA-Networks, den Low Power Wide Area Netzwerken:

  • Narrowband-IoT: Narrowband-IoT beziehungsweise NB-IoT zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch und eine hohe Gebäudedurchdringung aus. Die noch vergleichsweise neue Technologie wird in vielen Bereichen eingesetzt, vom Smart Metering bis zum Tracking mobiler Gegenstände. Zu ihren wenigen Nachteilen gehört, dass es bei der Datenübertragung Latenzen gibt. Deshalb ermöglicht NB-IoT kein Tracking in Echtzeit.
  • LTE-M: LTE-M ist ein sehr neuer IoT Kommunikationsstandard und wird vor allem im Maschine2Maschine Bereich eingesetzt. Im Gegensatz zu NB-IoT unterstützt LTE-M außerdem Sprachübertragung und das Tracking in Echtzeit.
  • SigFox & LoRa: SigFox und LoRa unterscheiden sich grundlegend von den bisher genannten Technologien, da diese Standards freie Frequenzbänder nutzen, für die keine Gebühren anfallen. Während SigFox auf breiter Basis mit lokalen Netzbetreibern zusammenarbeitet und eine entsprechend gute Netzabdeckung aufweist, müssen LoRa-Nutzer in vielen Fällen ihre Infrastruktur (ein LoRaWan-Netzwerk) selbst aufbauen.

Für den Einsatz von GPS-Trackern kommen sowohl NB-IoT als auch LTE-M und SigFox in Frage. Allerdings ermöglicht nur LTE-M ein Echtzeit-Tracking. Außerdem ist die Netzabdeckung (noch) bei keiner der genannten Technologien so lückenlos wie bei der 2G Technologie.

Welche Technologie eignet sich für GPS-Tracking: 2G, LTE-M, NB-IoT, Sigfox oder Lora

Echtzeit-Übertragung: Einsatzbereiche für das GPS Tracking

Jetzt kommen wir ausführlich zu der Frage „Wozu brauche ich Echtzeit-Tracking?“

Warum lohnt es sich überhaupt, einen GPS-Tracker für ein E-Bike anzuschaffen und welche Vorteile hast du als Besitzer von einer Standortübertragung in Echtzeit? Wie profitieren Privatnutzer von Trackern und wie Unternehmen, die E-Bike-Flotten einsetzen?

Diebstahlschutz für E-Bikes

Internet of Things: Diebstahlschutz per GPS-Tracking

Ein zentraler Einsatzzweck von GPS-Trackern für E-Bikes ist der Diebstahlschutz. Denn Pedelecs sind teuer und stehen bei Fahrraddieben hoch im Kurs. Ein Fahrradschloss, egal wie hochwertig, bietet aber nur begrenzten Schutz. Im Zweifelsfall entführen professionelle Diebe dein Bike zusammen mit 10 anderen in einem Lastwagen und knacken das Schloss später in aller Ruhe. Versicherungen ersetzen zwar den Kaufpreis für gestohlene Bikes – zumindest wenn alle Bedingungen dafür erfüllt sind -, du bekommst aber nicht dein eigenes Fahrrad zurück.

Demgegenüber hat ein GPS-Tracker, speziell der BikeTrax IoT GPS Tracker von PowUnity, folgende Vorteile:

Erfahrungen belegen es: GPS-Tracker sind der neue Sicherheitsstandard für E-Bikes (und übrigens auch für Motorräder). Egal wer dein Bike wohin bringt, mit einem guten Gerät hast du beste Chancen es wiederzubekommen – dein eigenes Fahrrad und nicht nur das Geld für die Anschaffung eines neuen. Am besten kombinierst du den Tracker mit mehreren hochwertigen Schlössern und einem Komponentetschloss.

Zusätzlich profitierst du je nach Tracker von wertvollen Zusatzfunktionen in der App:

Flottenmanagement für E-Bikes

GPS-Tracker kommen nicht nur bei Privatpersonen zum Einsatz, sondern auch bei Unternehmen, die E-Bike-Flotten verwenden.

Dazu gehören zum Beispiel

  • E-Bike-Leasing- und Verleih-Unternehmen
  • E-Bike-Sharing-Unternehmen
  • Mobilitätsplattform-Anbieter
  • Lieferdienste

Dabei eröffnen hochwertige Tracker verschiedene Möglichkeiten für das smarte Management einer E-Bike-Flotte:

  • Diebstahlschutz: Wenn du viele teure E-Bikes „im Stall“ hast, die täglich unterwegs sind und an unterschiedlichsten Orten abgestellt werden, ist ein funktionierender Diebstahlschutz besonders wichtig.
  • Scheinbuchungen: Buchungen, die keine sind? Mit einem Tracker im E-Bike erkennst du solche Betrugsversuche sofort.
  • Verwaltung und Optimierung: Durch eine Plattform für das Flottenmanagement (siehe nächster Punkt) behältst du den Überblick über Räder und Routen – eine ideale Voraussetzung, um deine Dienste zu verbessern, Abläufe Stück für Stück zu optimieren und Kosten einzusparen.Damit du von allen diesen Vorteilen profitierst, muss das Tracking-System die dafür erforderlichen Funktionen und Einstellungen mitbringen.

Smartes Flottenmanagement mit einem GPS-Tracking-System von PowUnity

Gute GPS-Tracker wie BikeTrax werden versteckt am E-Bike montiert und bieten alle notwendigen Features wie Bewegungsalarm, BikePass u.v.m.

Was sich der einzelne E-Biker wünscht, von Diebstahlschutz bis hin zu lückenloser Routenaufzeichnung, ist auch für Unternehmen unabdingbar, die sich auf das E-Bike Flottenangebot spezialisieren, angefangen beim Diebstahlschutz.

Für E-Bike-Flotten sind aber zusätzlich folgende Eigenschaften wichtig.

  • Je nach den eigenen Ansprüchen und Voraussetzungen muss die Tracking Software einen Überblick über bis zu 100 oder sogar 1000 E-Bikes ermöglichen, auch über Landesgrenzen hinweg.
  • Das System sollte sich nahtlos in deine eigenen, schon vorhandenen Systeme und Arbeitsabläufe integrieren lassen. Am besten so, dass du alle Informationen an einem Ort einsehen und verwalten kannst. Auf diese Art hast du eine Schaltzentrale und sparst es dir, zwischen verschiedenen Programmen hin- und herzuspringen.
  • Wenn dein Unternehmen eine eigene App inklusive Branding besitzt, willst du wahrscheinlich diese App in Verbindung mit dem Tracking-System weiter benutzen. Eine Integration des Trackiing-Systems sollte möglich sein, um dich unabhängig zu lassen.

Der Clou des BikeTrax Tracking System von PowUnity: Die Software kann individuell für Flottenbetreiber angepasst werden und eignet sich für jede Art des Flottenmanagements.

Dazu bietet die Software von BikeTrax drei Möglichkeiten der Nutzung:

Welche Option die ideale Lösung darstellt – App, Plattform oder Schnittstelle hängt von verschiedenen Faktoren ab, angefangen bei der Größe der Flotte bis hin zum Geschäftsmodell bzw. zu Arbeitsabläufen.

IoT Systeme für E-Bikes und Flotten – das ist beim GPS Tracking zu beachten

Du willst als Privatperson oder mit einem Unternehmen von den vielen Vorteilen eines GPS-Trackers profitieren? Achte bei der Auswahl besonders auf die folgenden Eigenschaften:

  • Gute Netzabdeckung: Ob LoRaWan oder NB-IoT, viele Low Power Wide Area Networks sind nicht flächendeckend verfügbar. Gerade das aber ist entscheidend beim Tracking von E-Bikes. Je nachdem, wo du oder deine Kunden unterwegs sind, sollte weder in ländlichen Gebieten im eigenen Land noch im Ausland die Verbindung abbrechen. Die beste Netzabdeckung bietet zur Zeit das 2G-Funknetz und in Zukunft LTE-M.
  • Tracking in Echtzeit: Achte darauf, dass ein Tracking in Echtzeit möglich ist. Nur so weißt du tatsächlich, wo sich dein E-Bike im Moment befindet und nur so kann die Polizei Fahrraddiebe orten, die dein E-Bike mit einem Fahrzeug transportieren. Voraussetzung dafür ist entweder 2G oder LTE-M sowie ein Sendeintervall von 10 Sekunden.
  • Anbringung versteckt am Fahrrad: Damit Diebe deinen Tracker nicht auf den ersten Blick entdecken und entfernen, muss er gut versteckt am beziehungsweise im Fahrrad angebracht sein.
  • Selbstmontage: Idealerweise kannst du das Gerät selbst montieren, ohne es zu einer Werkstatt bringen zu müssen.
  • Hohe Akkulaufzeit: Beschleunigungssensoren versetzen Akkus von Trackern automatisch in den Stand-by-Modus, wenn sich ein Rad nicht bewegt. Durch solche Sensoren lässt sich eine hohe Batterielaufzeit erzielen. Gute Tracker funktionieren außerdem dank Zusatzakku weiter, wenn Diebe den Akku deines E-Bikes entfernt haben.
  • Moderne App: Die Übermittlung von Standortdaten per SMS war gestern. Bei modernen Trackern kannst du sie dir über eine App anzeigen lassen. Idealerweise zeichnet sich die App durch zusätzliche Funktionen wie einen Fahrradpass und eine Diebstahlmeldung aus.
  • Für Unternehmen – API und Plattform: Unternehmen, die GPS-Tracker für das Flottenmanagement einsetzen, profitieren von einer dafür konzipierten Plattform und/oder einer API, mit der sie das Tracking-System problemlos in bestehende Systeme integrieren können.

Fazit – die Anwendungsmöglichkeiten eines IoT-GPS-Trackers sind vielfältig

Die Kombination aus IoT und GPS in modernen E-Bike-Trackern bringt ein großes Potenzial mit sich. Das beginnt in aller erster Linie mit effektiver Fahrradsicherheit. Aber IoT-GPS-Tracker sind mehr als Diebstahlschutz. E-Bike-Flottenbetreiber können mit GPS-Tracker ihre Prozesse digitalisieren und optimieren, dabei zum Beispiel Scheinbuchungen vermeiden und alle Routen ihrer E-Bikes auf einmal einsehen.

Egal ob innerhalb einer Stadt, landesweit oder in ganz Europa, mit dem richtigen GPS-System behältst du zu jedem Zeitpunkt den Überblick über dein einzig wahres Privat-Bike oder deine E-Bike-Flotte.

Voraussetzung dafür ist, dass Tracker die richtige Ausstattung mitbringen, angefangen bei der Verwendung geeigneter Wireless Wide Area Networks zur lückenloser Datenübertragung ohne Verzögerungen bis hin zu Firmen-Softwarelösungen für das Flottenmanagement und einer API für die reibungslose Integration in bestehende Software.

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