Das optimale Freeride Equipment




Lesezeit  ·   


Freeride Equipment: Must-Haves am Berg!

Der Himmel ist strahlend blau, der Schnee glitzert verführerisch in der Sonne… Für Freerider ganz klar: ab auf den Berg und rein in den Powder!

Skifahrer mit Freude am Schnee

Freerider können es kaum erwarten!

Aber Achtung: was muss alles mit auf den Berg?

Sicherheitsausrüstung, Funktionsbekleidung, hilfreiche Apps – was sollte standardmäßig zu deinem Freeride-Equipment gehören?

1. Safety first – Lawinenausrüstung am Berg

So verlockend und beeindruckend die Berge sind, so gefährlich können sie auch sein. Sowohl im Sommer als auch im Winter bergen sie für Sportler große Risiken.

Eine der größten Gefahren für Wintersportler heißt „Lawine“. Vor allem für Freerider, die abseits der Piste im unbefahrenen Gelände unterwegs sind, heißt es daher: nie ohne Lawinenausrüstung!

Was gehört verpflichtend zu jedem Freeride Equipment?

  • Helm
  • Schaufel
  • Rückenprotektor
  • LVS-Gerät
  • Sonde
  • Handy
  • Erste-Hilfe-Set

Symbolfoto für Lawinenschutzausrüstung mit LVS Gerät Sonde und Schaufel

Eine professionelle Ausrüstung kann Leben retten!

Zusätzliche Orientierung und Schutz bringen:

  • Airbag-Rucksack
  • Karte
  • Kompass
  • Höhenmesser

Lass dich am besten in einem Fachgeschäft in deiner Nähe beraten, welche Produkte die richtigen für dich sind. Wenn es um Sicherheit am Berg geht, gilt unserer Meinung nach grundsätzlich: investiere in eine gute Ausrüstung und damit in deine Sicherheit und in dein Leben!

Wichtig ist, dass du dich nach dem Kauf auch frühzeitig und regelmäßig mit deiner Ausrüstung auseinandersetzt. Die ersten 15 Minuten nach einem Lawinenabgang sind entscheidend! Nur wenn du weißt, wie du im Notfall mit dem Freeride Equipment umgehst, kannst du schnell und richtig handeln. Und das kann Leben retten.

Wir haben uns für dich mit dem Thema Sicherheit am Berg auseinandergesetzt. Lies in unserem Blog-Beitrag „Worauf Freerider achten sollten“ nach, wie du dich und deine Freunde schützen kannst. Du erfährst dort auch, wo welche Lawinen-Kurse angeboten werden oder wie ihr euch als Freeride-Gruppe am besten verhalten solltet.

2. Kleidung – funktional, praktisch, cool

Wenn man an Freerider denkt, hat man schnell ein ganz spezielles Bild vor Augen: trendige Klamotten in kräftigen, bunten Farben. Lässiger Schnitt, coole Ausstrahlung.

Mann mit oranger Hose und schwarzem Pullover am Berg vor einer beschneiten Kulisse.

Freeriden mit Stil: bunte Farben, lässige Schnitte.

Vor allem in den letzten Jahren sind Sportklamotten immer trendiger geworden – egal ob beim Freeriden, beim Laufen oder beim Yoga. Die unauffälligen schwarz, weiß, grauen Farben mussten knalligem Gelb, Gift-Grün oder einem kräftigen Pink weichen.

Sport-Kleidung ist modisch geworden und das ist gut so, finden wir: mehr Farbe, mehr Leben, mehr Fröhlichkeit!

Drei Personen lachend am Berg mit Sonnenbrille

Freeride Kleidung: funktional, bunt und cool!

Abgesehen vom trendigen Lifestyle-Aspekt hat Sportkleidung aber folgende Funktion: den Körper vor dem Auskühlen oder gar dem Erfrieren zu schützen. Es braucht dazu Materialien mit besonderen Eigenschaften hinsichtlich der Körperregulation – seit einigen Jahren hat sich dafür der Begriff „Funktionskleidung“ etabliert.

Funktionskleidung soll unseren Körper warmhalten, vor Nässe und Wind schützen und gleichzeitig atmungsaktiv sein und Wasserdampfabgabe ermöglichen. Warum?

  • Wind beschleunigt das Abkühlen des Körpers, da sich dadurch die Körpertemperatur an die Außentemperatur angleicht. Man spricht dabei vom sogenannten Windchill-Effekt.
  • Beim Sporteln soll kein Wasser durch Regen oder Schnee von außen zum Körper kommen und ihn auskühlen. Das Material sollte daher wasserabweisend sein, die Nähte bestenfalls wasserdicht verklebt. Auskunft über Wasserdichte bzw. die Wasserdurchlässigkeit gibt die sogenannte Wassersäule. Sie wird in ml gemessen und gibt an, welchem Wasserdruck das Material standhält, bis es durchlässig wird. Vereinfacht gesagt, kann man sich vorstellen wie viel Wasser auf der Membran gestapelt werden kann, bis es durchtropft. Je höher die Wassersäule, desto besser.
  • Umgekehrt ist es aber genauso wichtig, dass die Kleidung die Abgabe von Wasserdampf und Schweiß ermöglicht. Diese Feuchtigkeit soll vom Körper weg nach draußen gelangen, denn sonst kühlen wir früher oder später „von innen“ aus. Die Funktions-Materialien müssen als atmungsaktiv sein. Die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit wird nicht in der Kleidung gehalten, sondern auf die Außenseite des Materials transportiert, wo sie leichter verdampft.

Wenn man also vor der nächsten Abfahrt einmal länger im Schnee sitzt und die Aussicht genießt: das richtige Freeride Equipment hält trocken und warm!

Skifahrer sitzend auf der Piste mit Bergen im Hintergrund

Freeride-Equipment: Funktionsbekleidung hält warm!

Funktionskleidung ist meistens aus sehr leichten, multifunktionalen Materialien hergestellt. Normalerweise werden mehrere Kleidungsstücke miteinander kombiniert:

Basisschicht: atmungsaktive Kleidungsstücke (Shirts), die die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren. Häufig bestehen sie aus Materialien wie Polyester oder Polyamid, nehmen wenig Feuchtigkeit auf und sind leicht.

Isolationsschicht: Kleidungsstücke (Pullover, Jacken) aus wärmenden Materialien wie Fleece, um den Körper vor Auskühlung zu bewahren. Auch Fleece ist leicht und trocknet schnell.

Wetterschutzschicht: Kleidungsstücke (Jacken) mit wasser- und windabweisenden Membranen. Sie schützen vor äußerlichen Wettereinflüssen, halten die körpereigene Wärme und ermöglichen trotzdem den Feuchtigkeitsabtransport.

PowUnity-Tipp

Wenn du am Berg unterwegs bist, willst du natürlich jedes Gramm zusätzliches Gewicht einsparen – da kommt dir die leichte Funktionskleidung zu gute. Wir empfehlen: genug Kleidung zum Wechseln mitnehmen – bevor du auskühlst, solltest du verschwitzte Klamotten gegen trockenes Gewand wechseln.

3. Tools & Apps – Mobile Helfer

Ohne unser Smartphone gehen wir selten außer Haus – auch beim Sporteln ist es meistens dabei. Das kann gerade für Freerider praktisch sein, denn es gibt tolle Apps!

Wir haben uns ein paar Freeride-Apps für dich angesehen:

NeverLose: Schutz vor Diebstahl und Verlust für deine Freeride-Ski.

Bluetooth, ein Bewegungssensor, ein 96db lauter Alarm und die intuitive NeverLose-App machen es möglich: nie wieder Zeit mit der Suche nach verlorenen Ski verschwenden! Erfahre mehr darüber, wie NeverLose deine Ski vor Verlust schützt. Oder besuche gleich den PowUnity-Online-Shop und bestelle NeverLose für deine Ski!

Vorschau der NeverLose App am Smartphone

NeverLose your Ski: die Mobile App ortet verlorene Ski im Powder.

SnowSafe: Lawinenberichte und Wettervorhersagen für ganz Österreich.

Auch wenn du dir vorab die Wetterprognosen angesehen hast, die Lage kann sich in kurzer Zeit ändern. SnowSafe informiert dich schnell und unkompliziert über die aktuellen Bedingungen. Zusätzlich bietet die App einen Kompass und ein Werkzeug, mit dem du die Neigung des Hügels messen kannst.

Vorschau der Mobile App SnowSafe

SnowSafe: Lawinenberichte und Wetterprognose in Echtzeit.

CheckYeti: Buchungs-Plattform für Skilehrer und Skischulen.

Suchen, vergleichen und buchen: mit mehr als 1.300 Angeboten in europäischen Wintersport-Destinationen bietet CheckYeti individuelle Möglichkeiten für alle Freerider.

WePowder: internationale Schnee-Prognosen am Smartphone.

Eines der größten Freeride-Portale, die Schnee-Prognosen für die Alpen, Nordamerika, Skandinavien und die Pyrenäen bietet. WePowder ist ein sehr nützliches Tool für alle Freerider.

Dein Freeride Equipment ist vollständig? Los geht’s!

Lawinenschutz, Funktionskleidung und mobile Apps für Freerider – mit diesem Freeride Equipment solltest du jetzt bestens ausgerüstet sein. Dann nichts wie ab auf den Berg – take care and have fun!