E-Bike Sharing – der Mobilitäts-Trend unter der Lupe

Die Verkehrswende in der Stadt funktioniert nur, wenn viele Leute vom Auto aufs Fahrrad umsteigen. Deshalb ist Bike Sharing die perfekte Ergänzung zum Carsharing. E-Bike-Sharing geht noch einen Schritt weiter. Lies hier, wie die Verleihsysteme funktionieren, welche Anbieter es gibt und für wen sich das Ganze lohnt.

E-Bike Sharing - der Mobilitäts-Trend unter der Lupe

Schnell nach der Arbeit mit dem Fahrrad ins Restaurant, auch wenn das eigene Bike im Keller steht? In einer fremden Stadt spontan „losradeln“ und auf der Fahrt zur nächsten Sehenswürdigkeit das schöne Wetter genießen? Mit dem Lastenrad zum Baumarkt? Bikesharing macht’s möglich. Dabei gibt es an immer mehr Orten nicht nur herkömmliche Drahtesel zur Ausleihe, sondern auch E-Bikes.

Aber wie funktioniert E-Bike-Sharing genau, was kostet es und wann lohnt es sich? Diesen Fragen widmen wir uns hier.

Was ist E-Bike Sharing?

E-Bike Sharing funktioniert wie normales Bike-Sharing. Du meldest dich bei einem Anbieter an, hinterlegst deine Zahlungsdetails und kannst dann über eine App E-Bikes ausleihen. Das ausgeliehene Rad entsperrst du zum Beispiel, indem du einen Code scannst.

Je nachdem, wo du Fahrräder ausleihen kannst und wo du sie zurückbringst, unterscheidet man zwei Arten von Bike Sharing:

  • Systeme mit Mietstationen: In diesem Fall gibt es ein Netz von Leihstationen. Am Ende der Fahrt bringst du das Rad an eine Station zurück.
  • Stationslose Verleihsysteme: Eine höhere Flexibilität genießt du mit dem, was man in Englisch „free floating bike sharing system nennt“. Dann parken die Räder über die Stadt verteilt. Du musst das Rad auch nicht zu einer Station zurückbringen, sondern nur in einem bestimmten Bereich abstellen.

Eine Alternative zu städtischen Anbietern oder Unternehmen ist privates Bike-Sharing, wie es zum Beispiel Spinlister betreibt. Das heißt, Privatpersonen bieten Fahrräder über Plattformen zur Ausleihe an.

Vor- und Nachteile von E-Bike Sharing

E-Bike Sharing bringt eine Menge Vorteile mit sich. Aber es gibt auch potenzielle Nachteile, die du bei der Ausleihe beachten solltest:

Die Vorteile im Überblick

  • Praktisch: Mit Bike-Sharing können nicht nur Personen Rad fahren, die selbst keines besitzen. Du musst dein eigenes Bike nicht zur Arbeit mitnehmen und kannst trotzdem abends bequem aufs Fahrrad steigen. In fremden Städten sind Leihräder eine prima Alternative zur stickigen U-Bahn oder dem überfüllten Bus. Je nach Verleihunternehmen kannst du dir sogar ein E-Bike für eine längere Tour ausleihen. In Lastenrädern bringst du Kind und Kegel unter.
  • Sicher: Du musst dir keine Gedanken um den richtigen Parkplatz und die Sicherheit deines eigenen E-Bikes machen. Wartung und Reparaturen übernimmt ebenfalls der Anbieter.
  • Umweltfreundlich: Fahrradfahren ist umweltfreundlicher als Autofahren und E-Bike Sharing umweltfreundlicher als Carsharing.
  • Manchmal kostengünstiger: Wenn du nur manchmal ein E-Bike brauchst, ist das Ausleihen billiger als kaufen. Sehr kurze Strecken wie die ersten 30 Minuten sind in einigen Fällen kostenlos. Vielleicht kannst du dir durch das Ausleihen von Lastenrädern für die Fahrt zum Baumarkt sogar ein eigenes Auto sparen.

Potenzielle Nachteile im Überblick

  • Stationsloses Bike-Sharing ist zwar praktisch. Es hat aber in vielen Städten dazu geführt, dass überall achtlos abgestellte Räder stehen – oder liegen. Systeme mit Stationen sorgen in dieser Hinsicht für mehr Ordnung.
  • Weil viele Menschen mit Leihrädern nicht sehr pfleglich umgehen, besteht die Gefahr, dass diese schnell kaputt gehen und ausgetauscht werden. Dann ist das System nicht mehr so umweltfreundlich.
  • Als Ersatz für ein eigenes Fahrrad ist Bike-Sharing auf die Dauer teuer, vor allem wenn du viel und längere Strecken fährst.
  • Der Zustand der Räder unterscheidet sich deutlich je nach Anbieter. Dasselbe gilt für den Datenschutz. Es lohnt sich, vor der ersten Ausleihe den einen oder anderen Test zu lesen.

Die Kosten

Wie teuer ist E-Bike-Sharing genau und wie wird abgerechnet?

Es kommt darauf an.

Anbieter wie nextbike lassen dir die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen und rechnen für bestimmte Zeitspannen ab, pro eine, 15 oder auch 30 Minuten. Manchmal sind in einem Tarif kurze Fahrten kostenlos und in aller Regel ist der Maximalpreis pro Fahrt und Tag gedeckelt. Nähere Informationen findest du in unserem Vergleich weiter unten.

Für wen lohnt sich das Sharing?

E-Bike Sharing lohnt sich besonders dann, wenn du

  • kein eigenes Auto hast und manchmal keine Lust, dein eigenes E-Bike oder Fahrrad mitzunehmen.
  • gerne in fremden Städten ein Rad ausleihst.
  • ab und zu ohne Auto Lasten transportierst. In diesem Fall ist ein Lastenrad mit Motor die richtige Wahl.
  • egal wo du bist, gerne flexibel bist.

Bekannte Sharing-Anbieter

nextbike

nextbike ist europäischer Marktführer im Bereich Bike Sharing. Der Anbieter ist über verschiedene Partner in über 60 Städten und 25 Ländern aktiv. Je nach Stadt funktionieren Ausleihe und Rückgabe über feste Stationen oder flexibel innerhalb von „Flexzonen“.

Außerdem hast du aktuell die Wahl zwischen zwei Tarifen:

  • Basistarif: Pro 15 Minuten zahlst du 1 Euro, maximal aber 15 Euro pro Tag und Ausleihe.
  • Monatstarif: Für 10 Euro im Monat sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos. Ab dann zahlst du wieder 1 Euro bzw. maximal 15 Euro.

Call a Bike

Der deutsche Anbieter Call a Bike gehört zur Deutschen Bahn und ist zumindest in Deutschland weit verbreitet, von Hamburg bis Stuttgart.

Abgerechnet wird mit 3 Tarifen:

  • Light Tarif: Der Light-Tarif richtet sich speziell an Ausprobierer. Hier kostet das Bike-Sharing 10 Cent pro Minute und maximal 9 Euro pro Tag und Fahrrad.
  • Basis Tarif: Im Basis-Tarif wird eine Jahresgebühr von 3 Euro fällig. Hier zahlst du 1 Euro für 30 Minuten und wieder maximal 9 Euro pro Tag und Rad.
  • Komfort Tarif: Der Komfort Tarif funktioniert genauso wie der Basis Tarif mit dem Unterschied, dass die ersten 30 Minuten kostenlos sind. Dafür zahlst du eine Jahresgebühr von 48 Euro.

Donkey Republic

Auch der dänische Anbieter Donkey Republic hat sein Angebot in einigen Städten um E-Bikes erweitert. Das Buchen und zahlen funktioniert wie gehabt über eine Smartphone App-Anwendung. Die genauen Preise für ein Rad an einem bestimmten Standort erfahren Nutzer ebenfalls in der App. Günstiger wird es, wenn du eine „lokale Mitgliedschaft“ abschließt. Damit genießt du je nach Wahl eine oder sogar 12 kostenfreie Stunden bei jeder Fahrt und kannst ein Rad für bis zu 7 Tage „leasen“.

In Rezensionen zeigen sich Nutzer vor allem von den konkurrenzlos günstigen Preisen angetan. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. In diesem Fall heißt das, dass der Zustand der Räder von Donkey Republic manchmal zu wünschen übrig lässt.

Lime

Limebike ist ein amerikanischer Anbieter, der neben Fahrrädern mit Motor auch Scooter und sogar Mopeds verleiht. Mittlerweile ist das Unternehmen unter dem Markennamen Lime in einer ganzen Reihe deutscher Städte ebenso wie in Wien tätig.

Wie teuer das Fahren mit einem E-Bike von Lime ist, unterscheidet sich je nach Ort und Zeit. Außerdem wird pro Freischaltung eine Gebühr fällig, außer Nutzer entscheiden sich für ein monatliches Abonnement mit dem Namen Lime Prime. Ob sich das lohnt, hängt wiederum davon ab, wie oft du fährst.

iBIKE-Box

PowUnity Flottenplattform: eine Bereicherung für unsere Buchungsauswertung! Wir haben die PowUnity Flottenplattform mittels API-Schnittstelle in unser System integriert. Unsere Kunden, die Hoteliers, sind so vor Scheinbuchungen gewahrt, weil wir jede Route der Verleih-Räder einsehen.nte für unseren Betrieb.

Markus Preiss, iBIKE-BOX HF GmbH

Nach einem anderen Prinzip als die bisher vorgestellten Verleihunternehmen funktioniert die iBike Box. Ausflügler können sich über die Webseite des Anbieters bei einem der Partnerunternehmen ein E-Bike reservieren und dann zu einer kurzen oder auch längeren Tour aufbrechen. Wie teuer das ist und ob zum Beispiel Mehrtagesfahrten möglich sind, hängt vom Partner ab. Eine iBike-Box gibt es in unterschiedlichen Regionen Österreichs und auf Mallorca.

Neben diesen gibt es eine Reihe weiterer Verleihunternehmen für Bikes und E-Bikes. Nicht jedes schafft es, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Der mit viel Medienecho gestartete Schweizer Dienst Bond, der sich durch Preise pro Kilometer und besonders schnelle Pedelecs von Mitbewerbern abhob, hat beispielsweise schon Konkurs angemeldet.

PowUnity E-Bike Flottenmanagement für Bike Sharing – mehr Übersicht und Sicherheit

Unternehmen, die E-Bikes zum Leihen anbieten, profitieren von dem Trend hin zu Sharing-Modellen und Elektromobilität. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen. Denn damit das Geschäft trotz wachsenden Konkurrenzdrucks erfolgreich ist, brauchen Sharing-Anbieter zum einen die richtigen Fahrräder. Zum anderen müssen sie die Übersicht über ihre E-Bikes behalten und Scheinbuchungen sowie Diebstählen vorbeugen. Beides funktioniert nur mit einer geeigneten Tracking-Lösung.

E-Bike Flottenmanagement mit BikeTrax

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Mit dem GPS-Tracker BikeTrax und unserer Plattform für das Flottenmanagement profitieren Unternehmen auf besondere Art von den Vorteilen modernen Echtzeit-Trackings:

  • Sie sehen jederzeit, wo die E-Bikes ihrer Flotte unterwegs sind.
  • Der GPS-Tracker warnt umgehend bei Diebstahlversuchen und ermöglicht es, gestohlene E-Bikes über Echtzeit-Tracking wiederzubekommen.
  • Mithilfe einer API lässt sich die PowUnity Plattform für das Flottenmanagement nahtlos in bestehende Systeme integrieren, zum Beispiel in ein Buchungssystem.

Partner wie nextbike oder iBike-Box wissen aus eigener Erfahrung: PowUnity sorgt für mehr Übersicht, Effizienz und Diebstahlsicherheit beim E-Bike Sharing.

E-Bike Sharing eröffnet neue Möglichkeiten

Verleihangebote für E-Bikes waren der nächste logische Schritt nach Carsharing und Bikesharing. Mit dem Trend hin zu umweltfreundlicher strombetriebener Mobilität werden sie vor allem in Städten weiter an Bedeutung gewinnen.

Dabei lohnen sich nextbike, Donkey Republic oder Call a Bike nicht für jeden und nicht in jedem Ausmaß. Aber viele Leute, ob Reisefreudige, Pendler oder alle, die ab und zu mal ein Lastenrad brauchen und keine Lust auf Auto haben, profitieren von der Möglichkeit, spontan ein E-Bike zu leihen, um schneller, bequemer und nachhaltiger unterwegs zu sein.

Und die Masse der Fahrräder nimmt zu. Wenn Hunderte oder Tausende E-Bikes via App zu jeder Tages- und Nachtzeit über Bikesharing-Firmen verliehen werden, dann braucht es ein System, das die Überwachung, Organisation und Wartung dieser Räder gewährleistet. Eine integrative GPS-Tracking Lösung wie das PowUnity Flottenmanagement System unterstützt Unternehmen wie nextbike oder die iBIKE-Box dabei, ihre Flotten zentral zu organisieren. Zusätzlich schützt der GPS-Tracker BikeTrax jedes Rad vor Scheinbuchungen und Diebstahl.

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