7 Expertentipps, wie du E-Bikes gegen Diebstahl sichern kannst

Irgendein Schloss reicht nicht, um ein teures E-Bike vor Dieben zu schützen. Erfolgreicher E-Bike-Diebstahlschutz besteht aus verschiedenen Produkten und Maßnahmen, die sich ergänzen. Hier stellen wir dir 7 Expertentipps vor, wie du dein E-Bike vor einem Diebstahl schützt und wie du dafür sorgst, dass du es im Ernstfall wieder bekommst. Außerdem erfährst du, was bei der Umsetzung dieser Tipps zu beachten ist.

7 Expertentipps E-Bikes gegen Diebstahl sichern

Bei einem alten Drahtesel ist ein einfaches Rahmenschloss vielleicht Schutz genug. Als Besitzer eines E-Bikes musst du stärkere Geschütze für den Diebstahlschutz auffahren. Experten empfehlen, an mehreren Stellen anzusetzen, um einem E-Bike-Diebstahl vorzubeugen und dafür zu sorgen, dass du nach einem Diebstahl nicht mit leeren Händen dastehst.

Wir stellen dir die 7 wichtigsten Maßnahmen vor.

1. Hochwertiges Schloss kaufen

Ein Schloss ist ein Must-have. Aber welches? Für die Polizei ist die Sache klar: Den besten Schutz bieten stabile Bügel-oder Panzerkabel-Schlösser. Deutlich weniger sicher ist ein einfaches Rahmenschloss, wie es in manchen E-Bikes integriert ist. Denn erstens lässt sich dieses leicht knacken und zweitens können Diebe so dein Fahrrad davontragen, weil du ein Rahmenschloss nicht an einem festen Gegenstand befestigen kann.

Allerdings gibt es auch bei Bügel-oder Panzerkabelschlössern verschiedene Modelle von unterschiedlichen Anbietern. Die folgenden Tipps helfen dir, das richtige Schloss für dein E-Bike zu finden:

  • Achte bei der Auswahl auf Zertifizierungen. Der Verband Schadensversicherer (VdS) beispielsweise testet regelmäßig Schlösser für Fahrräder und Motorräder. Auf seiner Webseite kannst du dir Tipps für den Schlosskauf holen.
  • Ein Fahrradschloss mit Alarm gibt einen lauten Warnton von sich, sobald sich jemand an deinem Fahrrad zu schaffen macht. Je nach Modell wirst du außerdem über eine App benachrichtigt. Auf diese Art lässt sich die Sicherheit erhöhen. Entscheidend bleibt aber bei dieser Kombination ein hochwertiges Schloss.
  • Besser als ein Schloss sind mehrere. Kombiniere zum Beispiel ein einfaches Rahmenschloss mit einem teuren Bügelschloss oder einem Kettenschloss. Schon sind die Hürden für Diebe höher.

Aber: Selbst das beste Fahrradschloss ist keine Garantie dafür, dass dein E-Bike nicht gestohlen wird. Professionelle Fahrraddiebe lassen sich von keinem Schloss abschrecken.

2. E-Bike richtig anschließen

Viele Besitzer von Fahrrädern oder E-Bikes machen denselben Fehler: Sie parken ihr Fahrrad an einer Ecke und schließen es nicht an einem festen Gegenstand an. Für kurze Zeit in einer gut frequentierten Gegend und den schnellen Abstecher in ein Geschäft mag das reichen. Für länger oder gar über Nacht ist es keine gute Idee.

Warum?

Ganz einfach: Schließt du dein E-Bike nicht an einem festen Gegenstand an, riskierst du, dass Diebe sich nicht damit aufhalten, dein Faltschloss oder Bügelschloss an Ort und Stelle zu knacken. Stattdessen tragen sie dein Rad davon und verfrachten es in einen Lieferwagen. Das Schloss brechen sie später aller Ruhe auf.

Deshalb empfiehlt die Polizei: Schließe dein E-Bike, wenn irgendwie möglich, an einem Laternenpfahl, einem Zaun, einem fest montierten Fahrradständer oder einem anderen festen Gegenstand an. So müssen Diebe das Schloss knacken, um dein Fahrrad zu stehlen. Mit etwas Glück und einem guten Schloss hält sie das davon ab, es zu versuchen. Diese Empfehlung gilt natürlich nicht nur für E-Bikes, sondern für jedes Fahrrad.

3. Komponenten zusätzlich sichern

Nicht nur komplette E-Bikes sind begehrt bei Dieben. Auch Komponenten von Pedelecs stehen hoch im Kurs. Das beginnt beim Akku und schließt Sattelstützen, Lichtsysteme und Pedale mit ein. Ergreifst du keine Maßnahmen, um das zu verhindern, ist ein Komponentendiebstahl nicht weiter schwer. Ersatz aber ist teuer, vor allem, wenn es sich um Markenprodukte handelt.

Sichere also nicht nur dein komplettes E-Bike mit einem Fahrradschloss, sondern auch wertvolle Komponenten.

Achte besonders auf folgende Teile:

  • Akku
  • Fahrradsattel
  • Laufräder
  • Fahrradtaschen
  • Pedale

Bei der Sicherung von Komponenten hast du mittlerweile fast genauso viel Auswahl, wie wenn du ein Fahrradschloss fürs große Ganze suchst. Eine einfache Methode, Langfingern einen Strich durch die Rechnung zu machen, besteht darin, mehrere herkömmliche Schlösser zu verwenden.

Zudem findest du Schwerkraft-Schließsysteme auf dem Markt. Der Trick dabei: Entsprechende Schrauben, Nüsse oder Schnellspanner lassen sich nur öffnen, wenn dein Rad auf dem Kopf steht. Daher müssen Komponentendiebe dein Fahrradschloss knacken – zumindest wenn du dein Rad an einen festen Gegenstand angeschlossen hat.

Wir empfehlen eine dritte Möglichkeit: das HexLox Spezialsicherungssystem. Dieser innovative Diebstahlschutz funktioniert folgendermaßen:

  1. Du setzt Hexlox mithilfe eines individuellen Schlüssels in Inbus-Schrauben ein.
  2. So wird der Zugang eines Inbusschlüssels blockiert.
  3. Entfernen lässt sich HexLox ausschließlich mit dem codierten HexLox-Key.

Wenn du das System für dein E-Bike verwenden willst, bekommst du vom Hersteller die Einbauteile für die Inbusschraube sowie einen codierten Schlüssel, den sogenannten Hexlox-Key. Für diesen Key kannst du weitere HexLox nachbestellen, aber nur, wenn du den Code in der Verpackung angibst.

Ein Vorteil an dem System ist seine Vielseitigkeit. Du kannst HexLox nicht nur für dein E-Bike verwenden, sondern auch für andere Gegenstände, zum Beispiel Messestände oder Möbel, die an öffentlichen Orten stehen. Auch ein GPS-Sender lässt sich damit erfolgreich sichern. Ein echter Allrounder also und noch dazu unkompliziert anzubringen. Diese Vielseitigkeit und Effizienz sind der Grund, warum wir HexLox für den besten Komponentenschutz am Markt halten. Damit ist das System auch jeden Euro wert.

4. E-Bike am richtigen Ort abstellen

Ein einfacher Beitrag zur Diebstahlssicherung bei E-Bikes wird oft ignoriert: die Wahl des richtigen Standorts.

Dabei leuchtet es eigentlich ein: Es gibt Orte, an denen ist das Risiko höher, dass jemand dein wertvolles E-Bike stiehlt und umgekehrt. Deshalb ist es wichtig, sich „Parkplätze“ für teure Pedelecs genau auszusuchen.

Was einen guten Platz ausmacht?

Orientiere dich an folgenden Kriterien:

  • Belebte Orte sind in aller Regel besser, um ein wertvolles Fahrrad oder Pedelec abzustellen. Denn selbst hartgesottene Diebe schrecken davor zurück, sich in aller Öffentlichkeit an einem Fahrradschloss zu schaffen zu machen oder vor den Augen von Passanten ein E-Bike in einen Lieferwagen zu tragen. An gut frequentierten Plätzen erfüllen auch Schlösser mit Alarmanlage eher ihren Zweck als in einer menschenleeren Gegend. Zumindest wenn Passanten nicht so abgestumpft sind, dass sie auf eine Alarmsirene nicht mehr reagieren. Diese Gefahr ist in Metropolen leider hoch.
  • Sehr gut als Abstellorte geeignet sind Plätze mit Videoüberwachung, zum Beispiel vor Eingängen. Wirf deshalb ruhig einmal einen Blick in die Umgebung, ob du eine Kamera siehst und stelle dein Fahrrad in der Nähe ab.
  • Die Beleuchtung spielt ebenfalls eine Rolle. Schließlich ist es kein Klischee, dass sich Kriminelle im Dunklen sicherer fühlen. Steht ein E-Bike abends im Lichtkegel einer Straßenlaterne, wirkt das mit etwas Glück abschreckend.
  • Stelle dein Fahrrad an wechselnden Orten ab. Denn auch Fahrraddiebe planen ihre Taten und du erleichterst Ihnen die Planung, steht dein E-Bike immer am selben Ort. Natürlich betrifft das nicht den abgesperrten Fahrradkeller. Damit wären wir beim nächsten Punkt.
  • In einem abgeschlossenen Fahrradkeller ist dein E-Bike sicherer als draußen an einer dunklen Ecke. Lasse vor allem nachts dein Pedelec nicht unbeaufsichtigt im Freien stehen. Wenn du Freunde besuchst, die einen Fahrradkeller haben, frag sie, ob du dein Rad dort unterstellen kannst.

Leider gibt es kaum einen Ort, an dem dein E-Bike komplett vor einem Diebstahl geschützt ist, nicht einmal abgeschlossene Fahrradkeller. Am ehesten kommt dafür die eigene Wohnung infrage. Aber in den wenigsten Fällen bereichert ein geparktes E-Bike die Inneneinrichtung, vom Platzbedarf ganz zu schweigen. Außerdem wirst du früher oder später in Verlegenheit kommen, dein Fahrrad unterwegs zu parken.

5. Versicherung abschließen

Fahrradschloss, Komponentensicherung, richtiger Aufstellungsort … Selbst, wenn du all das berücksichtigst, kann es dich treffen: Du kehrst an den Platz zurück, an dem du dein E-Bike abgestellt hast, und es ist verschwunden.

Dann lautet die zentrale Frage, wie du es zurückbekommst oder Ersatz dafür. Für den zweiten Fall kannst du sorgen, indem du eine Versicherung abschließt.

Um dein E-Bike zu versichern, hast du zwei Möglichkeiten:

1. Hausratversicherung

Wenn du nichts weiter unternimmst, springt die Hausratversicherung nur ein, wenn dein E-Bike aus deiner Wohnung oder einem abgeschlossenen Fahrradkeller entwendet wurde. Du hast aber die Möglichkeit, mit einer Zusatzklausel den Versicherungsschutz auf einen E-Bike-Diebstahl im Freien auszudehnen. Ein Vorteil davon ist, dass du eine Versicherung für alle deine Fahrräder abschließen kannst. Ein Nachteil besteht darin, dass der Betrag, den du im Ernstfall bekommst, auf einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtversicherungssumme begrenzt ist. Für ein teures E-Bike reicht das im Regelfall nicht aus. Außerdem gibt es oft weitere Einschränkungen im Kleingedruckten.

2. Fahrradversicherung

Die Alternative zur Hausratversicherung ist eine spezielle Fahrradversicherung, genauer gesagt eine Versicherung für E-Bikes. Diese kostet mehr Geld. Dafür bietet sie einen höheren Leistungsumfang, der speziell auf E-Bikes ausgelegt ist. Zum Beispiel kannst du neben dem ganzen Rad Komponenten gegen Diebstahl versichern. Außerdem bieten dir viele Versicherungen die Möglichkeit, dein E-Bike gegen Verschleiß und Unfälle abzusichern, ebenso wie einen Pannenservice für unterwegs.

Welche Variante die bessere ist, hängt vom Einzelfall ab. Experten raten meist dazu, sich am Wert deines Fahrrads zu orientieren. Für ein billiges und/oder altes E-Bike reicht unter Umständen eine Hausratversicherung, für teure Pedelecs ist eine spezielle Versicherung die bessere Wahl.

So oder so, bei einer Versicherung bekommst du zwar nach einem Diebstahl das Geld, um dein E-Bike oder Komponenten zu ersetzen, dein eigenes E-Bike erhältst du aber nicht zurück, egal wie sehr es dir ans Herz gewachsen ist. Die Diebe kommen ebenfalls meist ohne Strafe davon. Darin besteht ein zentraler Unterschied zu einem GPS- Tracker.

6. GPS-Tracker montieren

Neben Schlössern und Komponentensicherungen haben sich GPS-Tracker als der Standard im modernen E-Bike-Diebstahlschutz etabliert. Sie kombinieren GPS und das Internet der Dinge, um dich bei einem Diebstahl frühzeitig zu alarmieren und dir zu helfen, dein E-Bike wieder zu bekommen.

Das den Trackern zugrunde liegende Prinzip ist in der Regel dasselbe. In wesentlichen Details bestehen aber zwischen einzelnen Geräten große Unterschiede.

Der GPS-Tracker BikeTrax von PowUnity funktioniert auf folgende Art:

  1. Du integrierst den GPS-Tracker im Inneren deines E-Bikes. Die Befestigung lässt sich leicht und schnell selbst erledigen, auch wenn du kein Hobby-Heimwerker bist. Der Tracker selbst ist so unsichtbar für Diebe – anders als Geräte, die am Rahmen befestigt werden und sich mit wenigen Handgriffen entfernen lassen.
  2. Sobald jemand unbefugt dein E-Bike bewegt, wirst du über eine zugehörige App per Bewegungsalarm benachrichtigt. Du bzw. die Polizei hat dann, je nachdem, wo dein E-Bike steht, die Möglichkeit, den Diebstahl zu vereiteln.
  3. Du kommst zu spät, um den Dieben einen Strich durch die Rechnung zu machen? Dann gibt dir der GPS-Tracker die Möglichkeit, den Standort deines E-Bikes in Echtzeit zu verfolgen und ihn an die Polizei weiterzugeben. Das funktioniert dank lückenloser Netzabdeckung in ganz Europa.

Ein großer Vorteil des BikeTrax GPS-Trackers für den E-Bike-Diebstahlschutz: Unter normalen Umständen werden nur etwa 10 % aller Fahrraddiebstähle aufgeklärt. Durch die Verfolgung mit GPS steigen die Chancen enorm, dass du dein E-Bike nach einem Diebstahl wiederbekommst.

Pro Woche können durch den BikeTrax GPS-Tracker durchschnittlich 3 E-Bike-Diebstähle aufgeklärt werden

Das durften schon einige der PowUnity Kunden erleben.

So fand beispielsweise die Polizei in Halle an der Saale mithilfe eines GPS-Trackers drei gestohlene Fahrräder in einem Lieferwagen. Dass BikeTrax auch und gerade im Urlaub Gold wert ist, belegt die Geschichte eines Kunden, dessen E-Bike von einem Campingplatz in Italien gestohlen wurde. Dank des integrierten GPS-Trackers wurden die Diebe nur wenige Stunden, nachdem der Diebstahl entdeckt wurde, an der ungarischen Grenze festgenommen. Davon profitierten übrigens auch die Besitzer der 19 anderen E-Bikes, die die Langfinger im Gepäck hatten, und die keinen GPS-Tracker besaßen.

7. Fahrradpass speichern

Wurde dein E-Bike gestohlen, ist es wichtig, dass die Polizei es identifizieren kann. Dabei hilft dir ein Fahrradpass.

Diesen erhältst du manchmal beim Kauf eines Fahrrads bzw. E-Bikes. Du kannst ihn auch selbst erstellen bzw. direkt in der BikeTrax App speichern und nach einem Diebstahl über die App an die Polizei übermitteln. Das spart wertvolle Zeit.

Wichtige Angaben in einem Fahrradpass sind:

  • Marke und Modell
  • Rahmengröße und Rahmennummer
  • Farbe
  • Falls vorhanden Codierung
  • Wert
  • Versicherung
  • verwendetes Fahrradschloss

Manche Experten schlagen vor, das eigene Fahrrad bzw. E-Bike zu kennzeichnen, damit die Identifizierung nach einem Diebstahl leichter ist. Das lässt sich zum Beispiel durch Farbe erreichen. Natürlich funktioniert diese Methode nur, wenn sich die betreffenden Merkmale schwer oder gar nicht entfernen lassen. Außerdem ist es nicht notwendig, dein E-Bike zu verunstalten, um mehr Sicherheit zu erreichen. Mit einem GPS-Tracker und einem digitalen Fahrradpass bist du schon auf der sicheren Seite.

In Diebstahlschutz investieren, lohnt sich

Vielleicht stellst du dir jetzt die Frage, wie viel guter Diebstahlschutz für ein E-Bike kostet? Als Faustregel verweisen Experten gerne auf die 10-Prozent-Regel. Die besagt, dass du ungefähr 10 % des Wertes deines Pedelecs in den Diebstahlschutz stecken solltest.

Allerdings handelt es sich dabei nur um einen Richtwert. Viel wichtiger ist, dass sich die Investition in einen hochwertigen Diebstahlschutz auszahlt. Vor allem ein hochwertiges Schloss, eine gute Komponentensicherung und ein moderner GPS-Tracker sind wesentliche Bestandteile im E-Bike-Diebstahlschutz. Mit diesem Trio ergreift du die richtigen Maßnahmen für die Vorbeugung und dafür, dass du dein E-Bike im Anschluss an einen Diebstahl wieder bekommst. Zusätzliche Maßnahmen wie die Wahl des richtigen Abstellorts sind sogar kostenlos.

Ob du dann noch dein E-Bike über die Hausratversicherung oder eine spezielle Fahrradversicherung absicherst, bleibt dir überlassen.

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